Die Angst vor Berufsunfähigkeit wächst...

Berufsunfähigkeit ist die dauernde krankheits-, unfall- oder invaliditätsbedingte Unfähigkeit einer Person, ihren Beruf auszuüben.

Teilweise Berufsunfähigkeit ist eine entsprechende Beeinträchtigung, aufgrund derer eine Person ihren Beruf nur noch zum Teil ausüben kann. Im Gegensatz zur Erwerbsunfähigkeit liegt eine Berufsunfähigkeit auch dann vor, wenn der Betroffene gesundheitlich imstande wäre, einen anderen, jedoch gegebenenfalls sozial weniger angesehenen oder mit (erheblichen) Einkommenseinbußen verbundenen Beruf auszuüben.

Die finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit lassen sich mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung absichern. Dafür muss der Zustand ärztlich bestätigt und von der Versicherung anerkannt sein. Im Allgemeinen zahlen Versicherungen schon bei einer teilweisen Berufsunfähigkeit von mindestens 50 Prozent, gemessen am zuletzt ausgeübten Beruf bzw. der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. Mit der privaten Absicherung der Berufsunfähigkeit über einen Versicherungsvertrag sind automatisch die Erwerbsunfähigkeit sowie die Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit versichert.

Auch die gesetzliche Rentenversicherung beinhaltete bis zum 1. Januar 2001 einen Berufsunfähigkeitsschutz. Im Zuge der Reformen der Agenda 2010 wurde er jedoch zugunsten einer reinen Erwerbsunfähigkeitsabsicherung abgeschafft, da das Risiko nicht rein existenzieller Natur war, sondern auch den sozialen Status sicherte. Ein Bestandsschutz wurde lediglich für alle Versicherten gewährt, die vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden. Der Höhe nach wird die Rentenleistung gemäß der vollen/teilweisen Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit gewährt.

Versicherungen gegen die eigene Invalidität sind besonders wichtig. Welche BU-Tarife Interessenten in die engere Auswahl nehmen sollten, dabei kann ich Ihnen gerne helfen, das geeignete Produkt zu finden.

Viele Beschäftigte unterschätzen leider immer noch das Risiko einer Berufsunfähigkeit. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, könne seinen Lebensstandard allein mit der gesetzlichen Invaliditätsrente nicht halten, warnte der Verband. Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit seien mittlerweile Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen.

Um optimal abgesichert zu sein, sollten Kunden möglichst eine Laufzeit bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren wählen und die Rentenhöhe so ansetzen, dass sie im Fall einer Berufsunfähigkeit keine allzu großen Abstriche machen müssen.